Im Interview mit Jörg Küpper – Geschäftsfeldleiter Glas und Produktmanager Zahnriemen

"Als wir vor gut zwei Jahren zum ersten Mal als Aussteller an der fensterbau in Nürnberg, und kurz darauf an der glasstec in Düsseldorf teilnahmen, war Habasit für die meisten Besucher ein unbeschriebenes Blatt.", so konstatiert Jörg Küpper, Geschäftsfeldleiter bei Habasit und zuständig für unsere Entwicklung in der Glasbranche.

Mit Präzision zum Erfolg
Mit der Aufnahme der HabaSYNC® Zahnriemen in das Produktportfolio ebneten wir erst vor einigen Jahren den Weg in diesen anspruchsvollen Markt. Denn bis auf die Automobil- produktion ist die Glas-Transportwelt eine Domäne der Zahnriemen. Bis die einzelnen Produkte der HabaSYNC® Familie die hohen Anforderungen der Glashersteller und -verarbeiter jedoch zuverlässig erfüllen konnten, verging noch einige Zeit.

Ob im Bereich von Architekturglas oder in der Automobilindustrie: Der Anspruch an Präzision und enge Toleranzen ist stets derselbe.

Die fortschreitende Tendenz, zusätzliche Technik in Glasscheiben zu integrieren, verstärkt dies noch weiter. Dabei spielt es keine Rolle, ob in der Frontscheibe eines PKW Sensoren integriert werden, oder ob sich das Glas abhängig von der UV-Strahlung selbst tönen soll – durch die Vielzahl der verschiedenen Verarbeitungsoptionen bedarf es eines äußerst präzisen und dabei sehr schonenden Materialtransports während und zwischen den einzelnen Fertigungsschritten.

Hinzu kommen häufig schwierige Umgebungsparameter, wie teils sehr hohe Temperaturen oder starke Vibrationen bei der Bearbeitung, die es abzufangen gilt.

Wer die Wahl hat...
Somit kommt der Beschichtung der Zahnriemen eine besondere Bedeutung zu. Erst mit der exakt abgestimmten Auswahl und Weiterverarbeitung lässt sich sicherstellen, dass der Riemen die notwendigen Anforderungen erfüllt und alle Prozesse optimal unterstützt. "Genau in diesem Bereich haben wir einen großen Sprung nach vorne gemacht", erläutert Jörg Küpper stolz, und verweist auf die Erfolge, die sein Team in den letzten Jahren verbuchen konnte.

"Auf der diesjährigen glasstec sind wir kein 'Noname' mehr. Einige wichtige Hersteller nutzen bereits unsere Produkte, und andere kennen uns zumindest.", so Küpper weiter. Das Ziel heißt nun, die Produkte weiter zu entwickeln, und die Erfahrungen aus dem deutschen Glasmarkt an die internationalen Kollegen weiter zu geben. Denn auch wenn der Glasmarkt in Deutschland eher stagniert, so ist doch international ein deutlich positives Wachstum zu erkennen. Nicht zuletzt, dank des Bau-Booms in vielen asiatischen Ländern und der zunehmenden Bedeutung des Werkstoffs Glas in der modernen Architektur.

Entsprechend ist es nur konsequent, dass die Glas-Industrie bei Habasit immer stärker in den Fokus rückt, und insbesondere die Entwicklung im Zahnriemenbereich deutlich prägt.

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